Wir haben gemeinschaftlich mit namhaften Landtechnikherstellern als Konsortialunternehmen und Geldgebern die Idee der herstellerneutralen, produktübergreifenden Datendrehscheibe entwickelt und steuern die dazu nötigen Prozesse durch Ausschreibung, Vergabe und Kontrolle entsprechender Arbeitspakete an externe Dienstleister. Nach der geplanten Inbetriebnahme dieses neuen Data-Hubs Ende 2017 werden wir auch als Betreibergesellschaft auftreten.

Erleuchtung in Drei Minuten:

Zum besseren Verständnis bietet sich ein Vergleich mit einer Spedition an:

Der Kunde will bestimmte Datenpakete zum Beispiel von Maschine A des Herstellers A zu Maschine B des Herstellers B und gleichzeitig an ein Farm-Management-System des Anbieters C auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb schicken. Die Datendrehscheibe nimmt dazu die Daten von Maschine A des Herstellers A an, übersetzt sie in ein für die anderen Adressaten kompatibles Format und liefert die Daten ab. Danach ist der Daten-LKW wieder leer. Eine weitere Speicherung der Daten beim Dienstleister findet in der Datendrehscheibe nicht statt. Der Versender, der seine Ware, sprich Daten, auf den Weg bringt, bestimmt jederzeit, was mit seinen Daten geschieht. Im täglichen Arbeitsablauf lassen sich viele Transfers automatisieren. Einmal vorgenommene und jederzeit änderbare Grundeinstellungen vereinfachen die Handhabung.